AutorChristy Jennings

Drogenhandel

Drogenhandel

DrogenhandelDrogenhandel ist das Verbrechen des Verkaufs, des Transports oder der illegalen Einfuhr von verbotenen Substanzen wie Heroin, Kokain, Marihuana oder anderen illegalen Drogen. Der Drogenhandel gilt auch für den illegalen Verkauf oder Transport von verschreibungspflichtigen Medikamenten, der in den letzten Jahren zu einem zunehmenden Problem geworden ist. Nach Angaben des Justizministeriums macht der Verkauf und die Herstellung von Drogen fast ein Fünftel aller drogenbezogenen Verhaftungen aus.

 

UNODC beobachtet und erforscht ununterbrochen die weltweiten illegalen Drogenmärkte, um ein umfassenderes Verständnis ihrer Dynamik zu erlangen. Der Drogenhandel ist ein wichtiger Teil dieser Forschung. Weitere Informationen finden Sie im jährlichen World Drug Report.

Routen des Drogenhandels

Der weltweite Heroinkonsum (340 Tonnen) und die Sicherstellungen stellen einen jährlichen Zufluss von 430-450 Tonnen Heroin in den globalen Heroinmarkt dar. Davon stammen etwa 50 Tonnen Opium aus Myanmar und der Demokratischen Volksrepublik Laos. Der Rest, etwa 380 Tonnen Heroin und Morphium, ausschließlich aus afghanischem Opium hergestellt wird. In Afghanistan werden etwa 5 Tonnen verbraucht. Der Rest wird von 375 Tonnen weltweit über Routen in und durch die Nachbarländer Afghanistans gehandelt.

Die Balkan- und Nordrouten sind die wichtigsten Korridore für den Heroinhandel, die Afghanistan mit den riesigen Märkten der Russischen Föderation und Westeuropas verbinden. Die Balkanroute führt durch die Islamische Republik Iran, die Türkei, Griechenland und Bulgarien durch Südosteuropa zum westeuropäischen Markt. Der jährliche Marktwert dort ist rund 20 Milliarden Dollar. Die nördliche Route führt hauptsächlich durch Tadschikistan und Kirgisistan (oder Usbekistan oder Turkmenistan) nach Kasachstan und in die Russische Föderation. Die Größe dieses Marktes wird auf 13 Milliarden Dollar pro Jahr geschätzt.

 

Wichtigste globale Kokainströme, 2008

Drogenhandel

Nach einem deutlichen Anstieg im Zeitraum 2002-2005 haben sich die weltweiten Sicherstellungen von Kokain in letzter Zeit stabilisiert und beliefen sich 2007 auf 712 Tonnen und 2008 auf 711 Tonnen. Die Sicherstellungen konzentrierten sich weiterhin auf Amerika und Europa. Der Übergang von 2007 auf 2008 führte jedoch zu einer geographischen Verschiebung der Sicherstellungen in Richtung der Herkunftsländer von Kokain. Die Sicherstellungen in Südamerika machten im Jahr 2008 59 Prozent des weltweiten Gesamtvolumens aus, verglichen mit 45 Prozent im Jahr 2007.

 

Verhaftete Drogenhändler im Jahr 2013 waren in erster Linie Männer, etwa 85,8 Prozent mit einem Durchschnittsalter von 35 Jahren; 73,7 Prozent waren US-Bürger und fast die Hälfte, 49,5 Prozent, hatten wenig bis gar keine Vorstrafen. Die Mehrheit der im Jahr 2013 verhafteten Drogenhändler waren Hispanoamerikaner mit 47,9 Prozent, während 26,7 Prozent schwarz, 22,3 Prozent weiß und 3,1 Prozent waren andere Rassen.Fast alle im Jahr 2013 verurteilten Drogenschmuggler kamen mit 96,3 Prozent und einer durchschnittlichen Strafe von 72 Monaten ins Gefängnis. Die Zahlen variierten je nach Art des Drogenhandels, mit den höchsten Strafen für Crack, Kokain und Meth und den leichtesten Strafen für Marihuana.
Weitere Statistiken finden Sie hier.

Fast gefangener Drogendealer. Drogenhandel Schiefgelaufen

Drogenhandel

„Express“

24

Ajax, OntARIO

 

Verkaufte Pillen „verschiedener Art“, Kokain. Einmal DMT verkauft.

“Als ich anfing, alles zu verkaufen, war es, als mein kleiner Bruder um etwas von meinem Ritalin bat und ich ihm erklärte, dass er die Flasche haben könnte. Er sagte: „Du weißt, wie viel das Zeug wert ist, oder?“ Er hat sich damit irgendwie selbst verarscht, weil ich ihn dafür bezahlen musste, aber er hat mir die Augen geöffnet, um Pillen zu verkaufen, die ich bereits bekommen habe, aber nicht zu meinem eigenen Vorteil.

Der Verkauf von verschreibungspflichtigen Pillen ist nicht ideal, weil es Ihr eigenes Angebot ist und Sie es nur von einem Arzt bekommen können. Auch weil die Leute, die sie kaufen, überall sind. Die Studenten wollen sie nur für spezielle Projekte oder wenn sie versuchen, sich wirklich durch eine Menge Arbeit zu klären. Es gibt nur wenige, die ernsthaft süchtig sind. Sie trauen sich aber nicht zu einem Arzt zu gehen. Die waren leider mein zuverlässigstes für das Verkaufen der Pillen zu-Vyvanse, Adderall oder was auch immer, sie würden sie für $10-20 ein Stück kaufen (abhängig von der Dosierung), und würden alle kaufen.

„Deal“ ist schief gelaufen

Ein Kind wollte sie wirklich, wirklich öfter als ich liefern konnte, und wir trafen uns einmal auf seinem Campus. Er konfrontierte mich, weil ich nicht auf seine Nachrichten geantwortet hatte. Ich versuchte, die Situation zu entschärfen, weil er immer wieder schrie. Ein Polizist war in der Nähe und kam vorbei, und ich habe buchstäblich geschissen. Der Offizier fragte, was los sei, und dieses Kind, die Dreistigkeit, sagte: „Er ist ein verdammter Drogendealer.“

Der Polizist sah mich nur sehr ernst an, aber er hatte keinen Grund, mich zu durchsuchen. Er fing einfach an, Fragen zu stellen und Notizen zu machen. Er hat am Ende meinen vollen Namen, meine Adresse und all das genommen und ist dann gegangen. Danach habe ich einfach aufgehört, es zu tun. Es war ziemlich gutes Geld, aber der Scheiß war viel zu viel für mich. Ich schaute online nach, was die Folgen für den Besitz von sogar ein paar Gramm Schlag waren, und wow, es machte mir Angst. ”

Alles über Drogenpolitik in Deutschland finden sie hier.

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Jugendliche und ihr Drogenkonsum

Drogen, jeder Jugendliche kennt sie, der einer besser als der andere, doch mit dem Gedanken was wäre wenn und wie, hat schon jeder gespielt. Von einer von der Gesellschaft akzeptierten Droge wie Alkohol oder auch Zigaretten bis hin zu Marihuana, Pilze oder Kokain. So trifft jeder auf eigener Verantwortung, was er seinen  Körper antun möchte und wo bei einem persönlich die Hemmschwelle als überschritten zählt.

Möglichen Gründe für den Drogenkonsum bei Jugendliche
Viele Jugendliche starten das Experimentieren mit Drogen aus unterschiedlichen Gründen. Viele Studien weisen allerdings auf einige interessante Gründe auf, welche den Drogenkonsum ausgelöst haben könnte.

So kann es die simple Neugierde bzw.  das neue Erfahrungen sammeln sein, welches dem Jugendlichen verleiht Drogen zu nehmen. Andere bekommen durch positive Schilderungen von Freunden ein Teils falsches Bild von Drogen. Andere bekommen es mittels der Vererbung.

Gruppenzwang

Bei vielen Jugendliche ist es allerdings der Gruppenzwang oder auch die Anpassung an die Gruppe von Freunden. Diese Jugendliche haben meist oft Angst als Außenseiter abgestempelt zu werden beziehungsweise nicht dazu zu gehören.

Auch die Flucht vor Alltagsprobleme wird oftmals als eines der Auslöser für den Drogenkonsum genommen. Die Jugendlichen wollen durch den Konsum von Rauschmitteln auf andere Gedanke kommen. So soll möglicher Stress in der Familie, Schule oder auch mit Freunde vergessen werden.

Überforderungen in der Schule oder genereller Lernschwierigkeit kann ebenfalls eines der Gründe für den Konsum sein. Passive Freizeitgestaltungen wie z.b das viele Fernsehen oder das Spielen von Computerspielen, kann ebenfalls dazu führen, dass die Jugendlichen einen nötigen  „Ersatzkick“ brauchen.

Oft wurde auch eine gewisse Nachahmung von Älteren wie zum Beispiel Eltern oder ältere Jugendliche, die beispielsweise Alkohol konsumieren festgestellt. Jugendliche neigen hier zu nachahmen und kopieren.

Aber auch fehlende Konfliktfähigkeit oder auch Beziehungsstörungen und gravierende Lebensschicksale, wie zum Beispiel der Verlust einer geliebten Person,  können zu dem Verlangen nach Rauschmittel führen.

Kurz- und Langzeitfolgen unterschiedlicher Drogen

Cannabis: Schädigung der Atemwege und der Lunge, „Kifferhusten“, Depressionen, Psychotische Zustände, süchtige Abhängigkeit.

Ecstasy: Herz­versagen, starke innere Organ­schäden, Verlust des Alltags­bezugs, Sprach­störungen, depressive schwarze Löcher, psychotische Zustände

Kokain: Erschöpfungs­zustände, körperliche und geistige Auszehrung, Verätzungen und Perforation der Nasen­schleim­haut und –scheide­wand, maßlose Selbstüber­schätzung, aggressives, asoziales Handeln, Psychosen, Tics, Selbst­wert­verlust,

depressive Abstürze.

Cannabis

Spitznamen für Cannabis

  • Gras
  • Grünes
  • Kraut
  • Mary Jane
  • Weed

Die medizinische Verwendung von Cannabis

 

Die Hanfpflanzen und ihre Komponenten werden als Arzneimittel verwendet.  Die getrockneten Blätter und Blütenstände als Ganzes werden als Marihuana verwendet. In vielen Kulturen ist die Pflanze ein traditionelles Heilmittel.

Die Verwendung in der Medizin

Übelkeit und Erbrechen

  • Appetitlosigkeit und Abmagerung
  • Spastik
  • Bewegungsstörungen
  • Schmerzzustände
  • Glaukom
  • Epilepsie
  • Asthma
  • Abhängigkeit und Entzugssymptome
  • Psychiatrische Symptome
  • Autoimmunerkrankungen und Entzündungen

 

Warum sollte man im Jugendalter keine Drogen zu sich nehmen?

Beispiel: Cannabis

Cannabis

Im Jugendalter macht der Körper, Seele aber auch das Gehirn unglaublich schnelle Veränderungen, so dass jeder Faktor von außen das ganze in ein Ungleichgewicht bringen kann, so sollte man den regelmäßigen Konsum im Jugendalter möglichst meiden.

Zudem ergaben Studien in der Vergangenheit, dass das Risiko von Suchtmitteln abhängig zu werden oder andere psychische Anomalien zu entwickeln, deutlich höher ist, so habe man in der Vergangenheit einen starken Cannabis Konsum ausgeübt. Doch wie bei Allem macht die Dosis das Gift.

Hier ein weitere Artikel zum Thema Drogen.

Kokain

Kokain ist ein stark süchtig machendes Stimulans, das aus den Blättern der in Südamerika heimischen Coca-Pflanze gewonnen wird. Obwohl Gesundheitsdienstleister es für gültige medizinische Zwecke verwenden können, wie z. B. Lokalanästhesie für einige Operationen, ist Kokain eine illegale Droge. Als Straßendroge sieht Kokain wie ein feines, weißes Kristallpulver aus. Straßenhändler mischen es oft mit Dingen wie Maisstärke, Talkumpuder oder Mehl, um den Gewinn zu steigern. Sie können es auch mit anderen Drogen wie dem Stimulans Amphetamin mischen. Um das Medikament schneller in den Körper zu absorbieren, injizieren Missbraucher es, aber dies erhöht das Risiko einer Überdosierung erheblich. Einatmen als Rauch oder Dampf beschleunigt die Absorption mit weniger Gesundheitsrisiko als die Injektion.Kokain

Tödliches WEISSES PULVER

Kokain ist eine der gefährlichsten Drogen, die der Mensch kennt. Sobald eine Person beginnt, die Droge zu nehmen, hat es sich als fast unmöglich erwiesen, sich körperlich und geistig von ihrem Griff zu befreien. Physikalisch stimuliert es Schlüsselrezeptoren (Nervenendigungen, die Veränderungen im Körper wahrnehmen) im Gehirn, die wiederum eine Euphorie erzeugen, zu der Benutzer schnell eine Toleranz entwickeln. Nur höhere Dosierungen und häufiger Gebrauch können denselben Effekt bewirken.

Heute ist Kokain ein weltweites Multimilliarden-Dollar-Unternehmen. Benutzer umfassen alle Altersgruppen, Berufe und wirtschaftlichen Ebenen, sogar Schüler im Alter von acht Jahren.

Kokainkonsum kann zum Tod durch Atemstillstand, Schlaganfall, Hirnblutung (Blutung im Gehirn) oder Herzinfarkt führen. Kinder kokainsüchtiger Mütter kommen als Süchtige selbst auf die Welt. Viele leiden unter Geburtsfehlern und vielen anderen Problemen.

Trotz seiner Gefahren nimmt der Kokainkonsum weiter zu – wahrscheinlich, weil es den Nutzern so schwer fällt, den ersten Schritten auf dem langen dunklen Weg, der zur Sucht führt, zu entkommen.

Spitznamen:Kokain

  • Blow
  • Coke
  • Crack
  • Rock
  • Snow
  • Yayo

Wie beeinflusst Snow das Gehirn?

Kokain erhöht die Spiegel des natürlichen chemischen Botenstoffs Dopamin in Schaltkreisen, die Lust und Bewegung steuern.

Normalerweise setzt das Gehirn Dopamin in diesen Schaltkreisen als Reaktion auf mögliche Belohnungen frei, wie den Geruch von gutem Essen. Dann wird es in die Zelle zurückverwandelt, die es freigesetzt hat, und das Signal zwischen den Nervenzellen abgeschaltet. Kokain verhindert die Wiederverwertung von Dopamin, wodurch sich zwischen den Nervenzellen übermäßige Mengen aufbauen. Diese Flut von Dopamin stört letztlich die normale Gehirnkommunikation und verursacht den  Kokain effekz.

Zu den kurzfristigen gesundheitlichen Auswirkungen von coke gehören:

  • extremes Glück und Energie
  • geistige Wachsamkeit
  • Überempfindlichkeit gegen Anblick, Ton und Berührung
  • Reizbarkeit
  • Paranoia – extremes und unvernünftiges Misstrauen gegenüber anderen
  • Manche Leute finden, dass Kokain ihnen hilft, einfache körperliche und geistige Aufgaben schneller zu erledigen, obwohl andere den gegenteiligen Effekt haben. Große Mengen Kokain können zu bizarrem, unvorhersehbarem und gewalttätigem Verhalten führen.

KokainAndere gesundheitliche Auswirkungen von Kokainkonsum umfassen:

  • verengte Blutgefäße
  • erweiterte Pupillen
  • Übelkeit
  • erhöhte Körpertemperatur und Blutdruck
  • schnellerer Herzschlag
  • Zittern und Muskelzuckungen
  • Unruhe

Verwendung

Laut einem Bericht der Vereinten Nationen von 2016 sind England und Wales die Länder mit der höchsten Rate an Kokainkonsum (2,4% der Erwachsenen im Vorjahr). Andere Länder, in denen die Verwendungsrate 1,5% erreicht oder übersteigt, sind Spanien und Schottland (2,2%), die Vereinigten Staaten (2,1%), Australien (2,1%), Uruguay (1,8%), Brasilien (1,75%), Chile (1,73%). ), den Niederlanden (1,5%) und Irland (1,5%) und Deutschland (0,8%).

USA

Kokain ist die zweitbeliebteste illegale Freizeitdroge in den Vereinigten Staaten (hinter Cannabis) und die USA sind der weltweit größte Konsument von Kokain. Kokain wird häufig in Mittel- bis Oberschicht gemeinschaften verwendet und ist als „Drogen des reichen Mannes“ bekannt. Es ist auch beliebt bei College-Studenten, als Partydroge. Eine Studie in den gesamten Vereinigten Staaten hat berichtet, dass rund 48 Prozent der Menschen, die 1979 die Highschool abschlossen, Kokain in einem gewissen Stadium ihrer Freizeit konsumiert haben, verglichen mit etwa 20 Prozent der Studenten, die zwischen 1980 und 1995 graduierten. Seine Benutzer umfassen verschiedene Altersgruppen, Rassen und Berufe. In den 1970er und 1980er Jahren wurde das Medikament in der Disko kultur besonders populär.

Folgen des Drogenkonsums

Folgen des Drogenkonsums – Was kann bei der Annahme von Drogen passieren?

Viele Menschen leiden heute täglich unter den Folgen von Drogen- und Alkoholmissbrauch. Die genauen Symptome, die auftreten können, hängen von Alter, Geschlecht, individueller Physiologie, Genetik und psychischer Gesundheit ab. All dies wird durch traurige Statistiken gezeigt, die mehr als 50% der Gesamtbevölkerung betreffen. In diesem Artikel erfahren Sie  die Gefahren von Drogen, deren Art und Folgen, zu denen diese Abhängigkeit führen kann.

Trotz der Tatsache, dass einige Nebenwirkungen relativ mild sind, sind viele Substanzen sehr gefährlich und lebensbedrohlich. In diesem Artikel werden wir nicht nur das Thema des Drogenschadens ansprechen, sondern auch dass Drogenabhängigkeit das Ergebnis von Missbrauch nicht nur verschiedener Substanzen, sondern auch von Alkohol ist. Es ist bewiesen, dass solche Abhängigkeiten zur Auflösung aller persönlichen Beziehungen führen können, die die Lebensweise radikal verändern und verhindern können.

Kurzfristige Auswirkungen von Arznei

 

Bis jetzt kann die Menschheit Drogen nicht vollständig loswerden und aufgeben, weil sie in der Medizin verwendet werden, selbst wenn sie in den kleinsten Mengen sind. Starke Substanzen helfen den Menschen mit Schmerzen bei Krebs und Tumoren, mit Amputationen und schweren Krankheiten umzugehen. Und es ist wichtig zu verstehen, dass verschiedene Substanzen den Körper ganz anders beeinflussen, aber alle psychoaktiven Medikamente haben eine chemische Wirkung auf das Gehirn. Kurzfristige Wirkungen, die bei Drogenkonsumenten auftreten, hängen von der verwendeten Menge, der Reinheit des Arzneimittels oder dem Vorhandensein von Verunreinigungen (anderen Substanzen) ab, die das Bewusstsein verändern.

Drogen

Drogen sind in der Lage, die Funktion des Muskel-Skelett-Systems zu beeinflussen, den Entscheidungsprozess zu schädigen, die Reaktionen des Körpers zu reduzieren und viele Probleme mit der physischer und psychischer Gesundheit zu verursachen. Sie können das Denken, die Stimmung, das Energieniveau und die Wahrnehmung einer Person beeinflussen.

Lassen Sie uns die häufigsten Arten von Drogen und die Folgen ihrer Einnahme für den Menschen untersuchen, wie zum Beispiel Alkohol, Halluzinogene, Opiate, Barbiturate, Inhalate usw.

Es gibt auch mächtigere Substanzen, die Gehirnzellen und Gewebe von innen zerstören.

Alkohol

Drogen

Wenn Sie sich die Frage stellen, was mit einer Person nach der Einnahme von Drogen passiert, reicht es aus, nur auf den Menschen mit Alkoholabhängigkeit zu schauen. Warum werden hochgradige Getränke generell in die Liste der verbotenen Substanzen aufgenommen? Denn Alkohol hat eine starke Wirkung auf den Stoffwechsel und Intoxikation.

  • Erstens, spürt eine Person Stimmungsschwankungen – manchmal geht es der Person gut, manchmal schlecht, manchmal ist sie glücklich, manchmal traurig.
  • Bewusstsein-, Koordination- und Konzentrationsschwankungen.
  • Gedächtnisprobleme, wie z.B.  warum eine Person oft an unbekannten Orten aufwacht, warum ist sie verletzt und schmutzig.  Hiermit zählen auch undeutliche Sprache, unkontrollierte Augenbewegungen und Stupor.
  • Übermäßiges Trinken vom Alkohol führt zu Koma.
Halluzinogene

Drogen

Es wird allgemein angenommen, dass Halluzinogene der beste Weg sind, sich von unserer Welt zu entfernen, in Illusionen zu versinken, um zu lernen, wie man mehr schafft und denkt. Aber ist das so und welchen Schaden bringt diese Art von Drogen? Wir sprechen über solche Halluzinogene wie LSD, Psilocybin (magische „Pilze“), Peyote (Meskalin), DMT usw. Sie unterscheiden sich von kurzfristiger Wirkung und Intensität der Intoxikation.

 

Mögliche Wirkungen und Symptome von Halluzinogenen:

  • Halluzinationen, Synästhesie, Verwirrung der Gefühle.
  • Erhöhte Wahrnehmung, Angst oder Depression.
  • Erhöhter Puls, Herzklopfen.
  • Verschwommenes Sehen, übermäßiges Schwitzen, Zittern.
  • Paranoia und Bewusstseinsstörungen.

 

Intoxikation mit Halluzinogene wird gewöhnlich als „Reise“ bezeichnet, und negative Erfahrung ist „eine erfolglose Reise“. Die Verwendung solcher Substanzen erhöht das Suizidrisiko – eine weltweit bewiesene und erforschte Tatsache.

Opiate

Drogen

Der Schaden von Drogen wird vor langer Zeit gesagt, weil es oft zu traurigen Konsequenzen führt. Der Einsatz von Opiaten wie Heroin oder verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln (Vicodin, Percocet, Oxycodon) kann besonders gefährlich sein, da dies häufig zu einer Atemstörung führt. Heroin wird üblicherweise intravenös verabreicht, Opiatanalgetika werden am häufigsten oral eingenommen.

Schaden von Opiaten:

  • Zuerst kommt die Euphorie, die dann zur Apathie wird.
  • Dieses Gefühl wird von Dysphorie oder Angst begleitet.
  • Übelkeit, Erbrechen, punktgenaue Pupillen und Hautjucken sind nur ein kleiner Teil der Probleme.
  • Als nächstes – Unaufmerksamkeit gegenüber der Umwelt, langsames Denken und Bewegung, Probleme mit Aufmerksamkeit, Gedächtnisstörungen, Schläfrigkeit, unklare Sprache und dann ein Koma.

Reduzierte Atemfrequenz durch Opiatvergiftung kann zu Sauerstoffmangel führen.

Barbiturate

Drogen

Barbiturate, wie Phenobarbital oder Beruhigungsmittel, sind entworfen, um das zentrale Nervensystem zu unterdrücken und Schlaf zu verursachen, Angst zu reduzieren. Sie wurden durch schwere Nebenwirkungen und das Risiko der Abhängigkeit durch Benzodiazepine ersetzt.

Schaden durch den Gebrauch von Drogen-Barbituraten:

  • Stimmungsschwankungen, kognitive Dysfunktion, Verlust des Bewusstseins und Verbindung mit der Realität, Schläfrigkeit und Apathie.
  • Undeutliche Sprache, Koordinationsprobleme, unruhiger Gang, unkontrollierte Augenbewegungen, Stupor, Koma.
Inhalationsmittel

Drogen

In unserem Alltag sind wir von Inhalationsmittel umgeben: Reinigungsmittel, Aerosol-Farben, Kleber und Marker. Sie werden normalerweise durch die Nase oder den Mund inhaliert. In der Regel missbrauchen Inhalationsmittel vor allem Kinder und Jugendliche, da diese Mittel am meisten zur Verfügung stehen.

Zuerst kann die Person Schwindel, Übelkeit, leichte Euphorie fühlen, die durch Erbrechen, Halluzinationen, Delirium ersetzt wird. Oft wird verschwommenes Sehen, unklare Sprache, gestörte Koordination, Muskelschwäche, verzögerte Reflexe, Bewegung und verringerte geistige Aktivität beobachtet.

Selbst eine kurzzeitige Anwendung von Inhalationsmitteln kann zu fatalen Folgen führen. Personen, die Dämpfe aus einem geschlossenen Behälter oder einer Plastiktüte einatmen, stehen einem unbewussten Zustand gegenüber, der anschließend zu Koma und Tod führt.

Der Einfluss von Medikamenten auf die Embryonalentwicklung

Es wurden Studien durchgeführt, die bewiesen haben, dass, wenn eine Frau während der Schwangerschaft starke Drogen oder illegale Rauschgiftsubstanzen nimmt, entwickelt sich der Embryo abnormal. Zuallererst sinkt der Sauerstoffverbrauch, der die Teilung und Entwicklung von Zellen beeinflusst.

Kokain, Heroin und andere Substanzen gehen durch die Plazenta und beeinflussen die Entwicklung des Fötus. Oft führt dies zu Gesichtszügen, geistiger Behinderung, einer Zunahme von angeborenen Anomalien, Totgeburten, einer Verzögerung des intrauterinen Wachstums, einer Verzögerung der psychomotorischen Entwicklung in jüngerem Alter, Hyperaktivität, einer hohen Unaufmerksamkeit.

Zusammengefasst: So übersteigen die Auswirkungen von Drogen auf ihre Verwüstung fast alle bekannten Krankheiten, weil sowohl der psychische als auch der physische Zustand einer Person leidet. Es ist sehr wichtig zu verstehen und Maßnahmen zu ergreifen, wenn die Verletzungen noch in einem reversiblen Stadium sind.

Alles über Drogen erfahren Sie hier.

Drogenpolitik in Deutschland

Geschichte

Die erste Verordnung, zu Drogen in Deutschland, wurde 1839 bestimmt, sie besagt, dass Cannabis nur in Apotheken verkauft werden darf. Am 10. Dezember 1924 wird durch das Opiumgesetz der besitz von Drogen verboten. Drogen im Sinne dieses Gesetzes sind Rohopium, Opium auch für medizinische Zwecke, Morphin, Diacetylmorphin (Heroin), Kokablätter, Rohkokain, Kokain, Ekgonin, Indischer Hanf sowie alle Salze des Morphins, Diacetylmorphins (Heroins), Kokains und Ekgonins. Dieses Gesetz wurde dann am 28. Juli 1981 neu verfasst und umbenannt zum Betäubungsmittelgesetz.

Betäubungsmittelgesetz

Das BtMG ist in acht Abschnitte gegliedert:

  1. Begriffsbestimmungen
  2. Erlaubnis und Erlaubnisverfahren
  3. Pflichten im Betäubungsmittelverkehr
  4. Überwachung
  5. Vorschriften für Behörden
  6. Straftaten und Ordnungswidrigkeiten
  7. Betäubungsmittelabhängige Straftäter
  8. Übergangs- und Schlußvorschriften

Hier gibts die onlinefassung des Betäubunhgsmittelsgesetz:

https://www.gesetze-im-internet.de/btmg_1981/

Rechtliche Perspektive

Generell ist in Deutschland der Konsum von Drogen nicht verboten. Verboten ist jedoch der Besitz von Drogen. Das heißt wird man erwischt wie man high ist, jedoch keine Drogen bei sich hat, kann die Polizei keine rechtlichen Schritte einleiten. Da hier keine Straftat vorliegt. Wird man jedoch erwischt, wie man zum Beispiel 3 Gramm Gras in der Hosentasche hat, so können die Polizisten eine Straftat nachweisen und rechtliche Maßnahmen einleiten. Wird man einmal erwischt, wie man zum Beispiel unter Drogeneinfluss Auto fährt, so folgt ein Entzug der Fahrerlaubnis und eine wöchentliche Urinproben Pflicht. Hierbei wird geschaut ob der Straftäter erneut Drogen konsumiert hat. Geplant ist sogar den Besitz von Cannabis von einer Straftat zu einer Ordnungswidrigkeit herabzustufen, somit wäre der Besitz von Cannabis mit falschparken gleichzusetzen.

Legalisierung

Die Überlegung Cannabis zu legalisieren ist schon länger ein Thema. Es gibt sogar schon einige Politiker, die sich offen dazu bekannt haben, sich für die Legalisierung einzusetzen. Sie begründen diese Forderung mit dem Vergleich von Alkohol. Dieses Genussmittel ist in Deutschland nämlich bekanntermaßen legal. Alkohol macht nachweislich abhängiger als Cannabis und ist viel tötlicher. Ein weiteres Argument sind die vielen, ihren Angaben zufolge unnötigen Anzeigen, die die eh schon überlasteten Polizisten nur aufhalten.

Unterschiede in der Landespolitik

Wichtig zu wissen ist, dass es in Deutschland eine Cannabismenge gibt, die als Eigenbedarf gilt. Sie gilt zwar als Straftat, wird aber bei der ersten Straftat meist nicht verfolgt und nur mit einer Geldstrafe bestraft. Es gibt jedoch sehr große Unterschiede zwischen den Bundesländern. In Bundesländern wie Bayern, Sachsen oder Thüringen liegt die Eigenbedarfsmenge bei 3 – 5 Gramm. In Bremen, Hessen oder Berlin aber bei 13 – 15 Gramm. Viele Politiker, die sich nicht direkt für einen Legalisierung einsetzen wollen, setzen sich für einen einheitliche Verordnung ein. Ein weiterer Unterschied ist die Verfolgung, in Berlin wird man zum Beispiel in Kreuzberg an fast jeder Ecke angesprochen, ob man Drogen kaufen will. Es fühlt sich fast schon so an als wäre es Legal. In Bayern würde sich ein Dealer dies niemals trauen, da die Polizei den Drogendealern den ganzen Tag nur so auflauern und alle Drogenumschlagplätze sehr schnell finden.

Drogenmissbrauch

Unter einem Drogenmissbrauch versteht man, dass eine Droge bzw. eine Substanz in starken Mengen zu sich genommen wird. Wenn man den Begriff Drogen hört, denkt man teilweise nur an Drogen, wie Kokain, Heroin, Marihuana oder LSD. Man darf jedoch die legalen Drogen, wie Alkohol und Zigaretten nicht vergessen. Alkohol und Zigaretten werden heutzutage sehr unterschätzt, obwohl sie die meist konsumierten Drogen mit Marihuana sind. Vor allem Jugendliche missbrauchen diese stark. Zigaretten sind in Deutschland erst ab 18 Jahren zu kaufen. Jedoch gelangen immer Jüngere an Zigaretten. Auch der Alkohol wird teilweise schon von unter 16 jährigen missbraucht. 

Die Designerdrogen, wie Speed, Kokain oder Ecstasy werden oft zum Feiern gehen missbraucht. Drogenmissbrauch kommt häufiger bei Jugendlichen vor als bei Erwachsenen. Aber auch Erwachsene, die viel zu tun haben oder die in einem höheren Business arbeiten, greifen oft zu Kokain. Seit Ende der Sechzigerjahre konsumieren vor allem Jugendliche in den westlichen Wohlstandsgesellschaften. Früher griffen unter anderem Soldaten, Intellektuelle, Reiche und Schöne zu den Drogen. Heute werden die Drogen vor allem in Technoclubs missbraucht, um nächtelang durchfeiern zu können. Da wird vor allem zu Speed oder Kokain gegriffen, da diese Drogen eine Wirkung auf die Müdigkeit ausüben.

Gründe wegen Drogenmissbrauch:

Es gibt viele Gründe, weshalb Jugendliche oder Erwachsene Drogen missbrauchen. Drogen berauschen, lassen anderes fühlen und wirken meistens “positiv” auf Menschen. Die Gefühle werden verstärkt und die Probleme verdrängt. Jugendliche nutzen das als Grund um Drogen zu konsumieren, weil ihr nüchternes Leben zu traurig oder grau ist. Mit den Drogen verspüren einige Lust und Liebe. Diese Gefühle will man ständig fühlen, weshalb Jugendliche häufig abhängig werden. Wenn sie wieder nüchtern sind, fallen die meisten in ein Tief mit viel Trauer und Müdigkeit. Um das zu verhindern, führt es häufig zu einem Drogenmissbrauch.

Folgen von Drogenmissbrauch:

Natürlich führen Drogen auch zu Folgen oder Risiken. Teilweise kann es dazu führen, dass Jugendliche die Schule oder Arbeit vernachlässigen. So führt das zu schwachen Leistungen und Nichtbestehen eines Schuljahres. Die stärken Folgen sind natürlich die Depressionen, zu denen es durch einen Drogenmissbrauch kommen kann. Auch die Laune sinkt. Durch den ständigen Drogenkonsum verspürt man keinen Hunger mehr und einige können dann an starkem Gewichtsverlust leiden und schlimmstenfalls in eine Magersucht rutschen. Nicht nur psychische Folgen bringen Drogen mit sich. Auch zu physischen Folgen, Herzleiden, Nierenversagen oder Lähmungen führen Drogen. Werden die Drogen gespritzt, kann es auch sein, dass man sich infiziert mit HIV oder Hepatitis- Viren. Stark abhängige Raucher erkranken häufig auch an Krebs. Wenn man Drogen, wie Heroin nimmt, bezahlt man häufig mit seinem Leben. Epilepsie kann wegen Ecstasy und Amphetaminen verursacht werden.

Durch den Artikel wird erkennbar, das Drogen psychisch, wie auch physisch dem Menschen schaden. Man sollte deswegen auf jeden Fall die Finger von Drogen lassen.

Die Drogenpolitik in Amerika

Drogenpolitik in Amerika

Die Drogenpolitik in Amerika umfasst Bundesgesetze, die den Handel, die Verteilung und den Konsum illegaler Substanzen regeln. Im Laufe des letzten halben Jahrhunderts haben wir in unserem Bemühen, den Drogenhandel zu unterdrücken, die Grenzsicherheit erhöht, die Verhaftungen erhöht, die Strafen für Drogendelikte verlängert, verschiedene Rechte von Drogenstraftätern gestrichen und Drogentests an den Schulen und Arbeitsplätzen unseres Landes eingeführt. In Übersee haben wir Milliarden von Dollar in Anti-Drogen-Militär- und Sicherheitsoperationen gesteckt, die häufig gewalttätige Menschenrechtsverletzungen begehen. Wir haben bisher über eine Billion Dollar ausgegeben, über 40 Millionen Amerikaner verhaftet und die größte Gefängnispopulation der Welt geschaffen.

Um den Drogenanbau auszurotten, haben wir allein in Kolumbien über eine Million Hektar Land entlaubt. Eine unvermeidliche Folge unserer Verbotsstrategie war die Schaffung von Volkswirtschaften, die Banden- und Kartellkriege, die Tausende von Menschenleben in den USA und Zehntausende in Mexiko gefordert haben. Nach all diesen Bemühungen haben die Verfügbarkeit und Reinheit der Drogen stetig zugenommen, Hunderttausende von Amerikanern bleiben in der Sucht gefangen, und Menschen, die Hilfe brauchen, um nüchtern zu werden, können nicht angemessen behandelt werden.

Die Drogenpolitik umfasst alles von der Klassifizierung von Drogen, die illegal sind, bis hin zu legalen Strafen für Drogentätigkeit und -behandlung und Rehabilitationsleistungen. Die Drogenpolitik des Bundes ist auch an der Entwicklung von Sensibilisierungskampagnen und der Hemmung des Drogenhandels und -anbaus für den ausländischen Drogenmarkt beteiligt. Bestimmte Drogen sind mit spezifischen Strafen belegt. Mildere Substanzen – wie Cannabis – tragen leichtere Strafen, während härtere Drogen genau das Gegenteil bewirken. Zum Beispiel, Besitz von Marihuana in Mengen von weniger als 28,5 Gramm in Kalifornien, wenn für den persönlichen Gebrauch, eine maximale Strafe von nur $ 100 Geldstrafe ohne mögliche Gefängnisstrafe fällig.

Legalisierung von Drogen

Zur Zeit  erlauben 23 Staaten medizinischen Gebrauch von Marihuana, wie Washington DC, und 17 haben es entkriminalisiert, während Colorado und Washington es für entspannenden Gebrauch in den kleinen Mengen genehmigt haben. Dies ist nur eines der vielen Dinge, die die Drogenpolitik in Amerika überwacht. Während die Änderungen der nationalen Drogenpolitik im Jahr 2012 diese rechtlichen Umsetzungen beinhalten, wird die Legalisierung von der US-Regierung keineswegs als heroische Anstrengung angesehen.

Eine föderale Sicht der Sucht

Neue Entwicklungen und Veränderungen in der Drogenpolitik in Amerika drücken ein neues Verständnis dessen aus, was Sucht ist und was nicht. Einst als eine Frage der Moral, des schlechten Charakters und des fehlenden Willens angesehen, wird Sucht heute als eine Krankheit angesehen, die Menschen aller Art und Farben auferlegt wird. Von allen Parteien im Alter von 12 Jahren und älter, die 2009 zur Behandlung von Drogenmissbrauch zugelassen wurden, waren 60 Prozent nicht-hispanische Kaukasier und 21 Prozent nicht-hispanische Afroamerikaner. Der Schwerpunkt der Drogenpolitik liegt nun auf Präventions- und Behandlungsmaßnahmen. Für eine große Zahl von Menschen ist es eine Suchtprädisposition, die sie überhaupt erst in Schwierigkeiten gebracht hat. Nehmen wir zum Beispiel ein Kind, das von einer alkoholkranken Mutter aufgezogen wird. Diese Jugend hat ein vierfach erhöhtes Risiko, selbst Alkoholiker zu werden. Durch Aufklärung wir verhindert, dass Drogengebrauch missbraucht wird.

Die neue Drogenpolitik in Amerika erkennt auch den Behandlungsbedarf der süchtigen Bevölkerung an. Im Jahr 2009 mussten 23,5 Millionen Menschen, die im  wegen eines Drogenmissbrauchs behandelt werden. Jedoch erhielten nur 2,6 Millionen eine Behandlung. Die reformierte Drogenpolitik in Amerika zielt darauf ab, die Behandlungszahlen zu erhöhen. Sie möchte die Behandlungsmöglichkeiten für Drogenabhängige bundesweit leichter zugänglich macht.

Zunehmend erkennen das amerikanische Volk und die Menschen auf der ganzen Welt, dass durch den Versuch, den Drogenmarkt durch Gewalt, Prohibition und Inhaftierung zu kontrollieren, unsere Politik einen enorm profitablen und zunehmend effizienten Drogenhandel geschaffen hat.

Drogenpolitischer Kontext

Seit 6000 bis 8000 Jahren nutzen Menschen verschiedene Substanzen, um ihre Drogenpolitik in Amerika Stimmung und ihr Gefühl zu beeinflussen. Der Konsum von Alkohol, Opium und Cannabis geht der geschriebenen Geschichte voraus. Seit über 1000 Jahren wird Tee und Peyote verwendet. Tabak und Kaffee – beides süchtig machende, stimmungsaufhellende Drogen – werden seit dem 18. Jahrhundert auf der ganzen Welt verwendet.

Kontrollen des Konsums dieser Drogen, einschließlich Verbote und Steuern, wurden erst in den letzten paar hundert Jahren durchgeführt. Diese Kontrollen entstanden aus einer Mischung von Motiven, vom Lobenswerten bis zum Abscheulichen. Sicherlich ging es um den Schutz der öffentlichen Gesundheit bei der Anerkennung der Probleme. Die durch Missbrauch und Zusatz von Alkohol, Tabak und gewohnheitsbildenden Drogen wie Opiaten und Kokain entstehen.

Die zeitgenössische amerikanische Drogenpolitik, die sich formal in dem fast ein halbes Jahrhundert alten Controlled Substances Act ausdrückt, versucht, die Verteilung zu kontrollieren und die Verwendung von Stimulanzien, Depressionen und „halluzinogenen“ Verbindungen zu verhindern, die „missbraucht“ werden können. Das Gesetzt stellt sicher, dass solche Verbindungen den Patienten über ein streng kontrolliertes Vertriebssystem zur Verfügung stehen.

Erreichbarkeit an Drogen

Trotz solcher Kontrollversuche geben die Amerikaner jedes Jahr über 100 Milliarden Dollar aus, um illegal kontrollierte Substanzen zu kaufen. Zudem nehmen ungefähr 19 Millionen Amerikaner mindestens monatlich illegale Drogen. Studenten berichten, dass eine Reihe von illegalen Drogen leicht erhältlich sind. Die Verfügbarkeit und Reinheit der meisten illegalen Drogen ist heute größer als vor 30 Jahren.

Um die illegale Verteilung solcher Drogen einzudämmen, verhaftet die Regierung jährlich 1,5 Millionen Menschen. Ungefähr 4 Millionen Amerikaner werden jetzt als verurteilte Verbrecher wegen Drogendelikten bezeichnet. Derzeit sind in den USA zwischen 400.000 und 500.000 Personen wegen Verstoßes gegen die Drogengesetze inhaftiert; das ist mehr als alle Häftlinge in allen westeuropäischen Ländern zusammen, obwohl sie eine wesentlich größere Bevölkerung haben. Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes über kontrollierte Substanzen im Jahr 1970 ist die Zahl der Bundesgefängnisse um rund 900% gestiegen.

Cannabis kann den Schaden von Alkoholexzessen abstumpfen

Eine neue Studie legt nahe, dass Cannabis die Schäden von Alkoholexzessen auf das Gehirn abfängt.
Wissenschaftler der “University of California, San Diego” benutzten High-Tech Scanner um mikroskopisch-kleine Veränderungen im Marklager des Hirns von Jugendlichen (16-19 Jahre, eingeteilt in drei Gruppen: Kampftrinker: Jungen, die fünf oder mehr Drinks in einer Sitzung konsumieren und Mädchen, die vier oder mehr konsumieren; Kampftrinker, welche auch Cannabis dazu rauchten und eine Kontrollgruppe, welche nichts von allem konsumiert) zu vergleichen.

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Cannabis Konsum und Schwangerschaft: Das sind die Auswirkungen

Wie eine Umfrage in den USA ergab, konsumieren rund 3,7 Prozent aller werdenden Mütter regelmäßig Cannabis. Welche Auswirkungen die Droge auf die Gesundheit des Kindes hat, zeigen Langzeitstudien US-amerikanischer Universitäten.

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Depressionen und Cannabis

Eine Depression ist eine ernst zu nehmende psychische Erkrankung. Allein in Deutschland gibt es etwa vier Millionen Betroffene, weltweit sind es schätzungsweise 350 Millionen Menschen.

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